Dino Fellmann, 08.02.2010
Das Spiel war ein Abbild der ganzen Saison. Nach einem guten Spiel in Freimettingen folgte eine schwache Leistung zuhause.
Der Start für die Rheinfelder, vor einer tollen Kulisse mit über 150 Zuschauern, war äusserst schwach. Bereits nach fünf Minuten und zwei haltbaren Treffern führte Freimettingen mit 3:0. Coach Stefan Kamber reagierte. Er wechselte Torhüter Daniel Mendelin durch den jungen Fabian Lötscher und nahm bereits früh sein Timeout. Leider blieben die Massnahmen ohne Wirkung. Rheinfelden war überfordert und die daraus resultierenden Strafen nutzte Freimettingen zum ernüchternden Drittelsresultat von 0:6.
Das Spiel war also bereits nach 20 Minuten entschieden und für Rheinfelden ging es darum sich anständig aus der Meisterschaft zu verabschieden und dies taten sie auch. Im teils turbulenten zweiten Drittel mit einem überforderten Schiedsrichter Duo, gelang den Gästen nur ein weiterer Treffer und Rheinfelden vergab einige ausgezeichnete Chancen.
Im letzten Spielabschnitt waren noch zwei Fragen unbeantwortet: Gelingt Freimettingen das 10. Tor und kann Rheinfelden noch einen Treffer erzielen. Freimettingen gelang der 10. Treffer nicht. Ganz im Gegenteil. Rheinfelden zeigte Herz und nutzte die sich bietenden Chancen zu drei schönen Treffern zum 3:9 Endstand.
Freimettingen war in allen Belangen die bessere Mannschaft und spielt verdient in der nächsten Playoffrunde. Die Rheinfelder können nun in die Skiferien.
Für Sportchef Michel Eppler gilt es nun die ausgezeichnete Basis des Teams zu halten und wenn möglich gezielt zu verstärken. Die Meisterschaft hat gezeigt, dass der EHC Rheinfelden die Lücke zu den Spitzenteams verkleinert hat. Vielleicht gelingt in der nächsten Saison der Anschluss.